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Zwischen Om und Orgel: Musik und Religion studieren

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Seit diesem Semester ist es ganz einfach möglich Musikwissenschaft an der Folkwang Universität der Künste und Religionswissenschaft am CERES an der RUB zu studieren. Studierende können diese Kombination im B.A.-Studium wählen. Möglich macht das ein Kooperationsvertrag zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Folkwang Universität der Künste in Essen. Der Vorteil der Kombination ist, das Studierende damit gleichzeitig ein künstlerisches und ein wissenschaftliches Fach studieren können. Der musikalisch-praktische Zugang zum Feld Musik und Religion wird mit einem methodisch-theoretischen Zugang gewinnbringend ergänzt.

Das Thema ist auch religionswissenschaftlich gut verankert: Religionsästhetik als akademische Subdisziplin beschäftigt sich gerade in den letzten Jahren vermehrt mit der Kombination aus Musik und Religion. Ob Orgelmusik oder gesummte Om-Mantras, Musik ist oft Teil der religiösen Praxis. Die weltweit anzutreffenden verschiedenen religiösen Traditionen integrieren Musik in ihre religiöse Feste und Rituale. Musiklose Religion ist eher die Ausnahme. Andererseits sind religiöse Erzählungen und Ideen zugleich auch Inspirationsquelle für Musiker:innen, sei es für instrumentale Stücke, liturgische Lieder oder Pop-Songs. Musik und Religion sind beidseitig ausgehend auf engste miteinander verwoben. Die neue Studienfachkombination trägt diesem Umstand jetzt angemessen Rechnung.

Wie selbstverständlich diese thematische Verknüpfung ist, zeigt CERES-Dozentin Dunja Sharbat Dar in diesem Semester mit ihrem Seminar: „Resonating Religion: About the Intersection of Music and Religion“. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung untersucht sie mit Studierenden anhand von historischen Quellen aber auch aktuellen Phänomenen, wie eng Musik und Religion auf der ganzen Welt verknüpft sind. 

Für Fragen rund um diese Studienoption einfach das Team der Studienkoordination der Lehreinheit Religionswissenschaft kontaktieren.