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CERES mit Workshop zum Thema Antisemitismus beim RUB Teachers' Day vertreten

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Bild: Alexandra Koch | Pixabay

Am 30. April 2022 findet der RUB Teachers' Day statt. Auch das CERES ist mit dem Workshop Antisemitismus – (K)ein Thema an Schulen? bei dieser Fortbildungsveranstaltung dabei.

Antisemitismus ist ein weitverbreitetes und vielschichtiges Problem in Deutschland, mit dem nicht zuletzt Lehrer*innen – bewusst oder unbewusst – konfrontiert sind. Der im Rahmen des Rub Teachers' Day angebotene Workshop Antisemitismus – (K)ein Thema an Schulen? Definitionen, Formen und Handlungsmöglichkeiten trägt dem Rechnung, indem interessierte Lehrkräfte aller Fächer und Schulformen für das Thema Antisemitismus an Schulen sensibilisiert werden.

Die Vortragenden Jonna-Margarethe Mäder und Dr. Marcel Mierwald stellen Definitionen und Formen von Antisemitismus vor und weisen auf klassische antisemitische Stereotype, ihre historischen Hintergründe und die Konsequenzen für die Betroffenen hin. Dieses Wissen hilft, antisemitische Äußerungen wahrzunehmen und einzuordnen.
Doch wie sehen adäquate Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten aus? Diese Frage wird anhand von Fallbeispielen aus dem schulischen Kontext gemeinsam diskutiert.

Das BMBF-Verbundprojekt EMPATHIA³ („Empowering Police Officers and Teachers in Arguing Against Antisemitism“) verfolgt seit Oktober 2021 das Ziel, angehende Polizist:innen und Lehrer:innen darin zu professionalisieren, Antisemitismus in ihren Berufsfeldern zu erkennen und aktiv entgegentreten zu können. Vor diesem Hintergrund möchte der Workshop für das Thema Antisemitismus an Schulen sensibilisieren.

Die Anmeldung für den RUB Teachers' Day ist noch bis zum 15. April 2022 möglich.