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Wie der Buddhismus nach Tibet kam - Humboldt-Forschungspreisträger forscht am CERES

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(c) RUB, Katja Marquard

Fast in einem Atemzug werden die Wörter Tibet und Buddhismus genannt. Dabei war die buddhistische Religion nicht immer in diesem zentralasiatischen Gebiet mit enormen Außmaßen tonangebend. Sie wurde in einer ersten Welle im 8. bis 9. Jahrhundert unserer Zeitrechnung von den südlichen Nachbarn übernommen - zu einer Zeit, in der wohlgemerkt die iberische Halbinsel muslimisch dominiert und einige Teile Mitteleuropas noch nicht christianisiert waren. Eine zweite Welle setzte 100 Jahre später ein und es bildete sich im Anschluss daran die einzigartige tibetische buddhistische Kultur heraus.

Wie genau der Buddhismus nach Tibet kam untersucht der Tibetologe Jan-Ulrich Sobisch am CERES. Er kam im November 2017 mit einem Humboldt-Forschungspreis nach Bochum und arbeitet seitdem eng mit dem Lehrstuhl für Religionen Zentralasiens zusammen.

Wie seine Forschung im Einzelnen aussieht und warum man in europäischen Bibliotheken auf Entdeckungsreise gehen kann, verrät Jan-Ullrich Sobisch dem RUB Newsportal hier.