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CERES-Forschung findet Eingang in SVR-Jahresgutachten Integration und Migration

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Wie beeinflusst religiöse Zugehörigkeit die gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland? Welche Bedeutung hat die religiöse Vielfalt für die Gestaltung des Zusammenlebens? Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration stellte gestern zu diesen Fragen sein neues Jahresgutachten in Berlin vor. Insbesondere der Umgang des deutschen Staates und der Öffentlichkeit mit verschiedenen Religionsgemeinschaften wird darin untersucht.

Besonders erfreulich für Forscherinnen und Forscher des CERES ist, dass ihre wissenschaftlichen Arbeiten vielfach Eingang in das Gutachten gefunden haben. So betont der Rat, dass die Studie zur religiösen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen von Krech, Hero und Zander (2008) die einzige in diesem Forschungsfeld sei. Generell gebe es aber ein Mangel an der weitflächigen empirischen Erforschung von religiöser Vielfalt in Deutschland. Auch die Beiträge der mittlerweile abgeschlossenen Nachwuchsforschergruppe "Religion vernetzt" werden im Jahresgutachten als Referenzen angeführt. Hinzu kommen Einzelstudien und Interviews, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des CERES-Team zum Thema verfasst wurden. 

"Die vielen Referenzen zu unseren Forschungsarbeiten im Gutachten zeigen, dass das CERES thematisch gut positioniert ist und über den wissenschaftlichen Rahmen auch in der Politikberatung wahrgenommen wird", so Prof. Dr. Volkhard Krech, Direktor des CERES. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration gilt als das führende unabhängige Expertengremium. Er berät die Politik handlungsorientiert und nimmt in den jährlich erscheinenden Jahresgutachten zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Integration und Migration Stellung.