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Käte Hamburger Kolleg verabschiedet seinen letzten Gastwissenschaftler

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Die Forschungsphase des Käte Hamburger Kolleg Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa geht Ende März 2020 zu Ende. In den letzten zwölf Jahren besuchten rund 150 internationale Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler als Research Fellows das Kolleg in Bochum, um zu Religionskontakt und dem religösen Transfer zu forschen. 

Gestern wurde der letzte Fellow Iain Sinclair auf dem Düsseldorfer Flughafen verabschiedet. Der australische Experte für die buddhistischen Kulturen Südostasiens trat seine Rückreise kurzfristig an, um den drohenden Grenzschließung in Australien zuvorzukommen. 

Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise und der massiven weltweiten Einschränkungen verlief der Abschied von allen Fellows des letzten Jahrgangs, den Kollegiaten und dem Beirat des Kollegs alles andere als geplant: Schon vor rund zwei Wochen wurde angesichts der sich abzeichnenden epidemischen Gefährungslage die Abschlusskonferenz der KHK-Forschungsphase auf die zweite Jahreshälfte verschoben. Die sich überschlagenden Verschärfungen in den internationalen Reiserichtlinien, die akute Situation in Nordrhein-Westfalen und die Umstellung der Ruhr-Universität Bochum auf Basisbetrieb taten ihr Übriges: Die internationalen Gastwissenschaftler blieben nicht wie vorgesehen bis Ende des Monats, sondern traten den Rückweg in den letzten Tagen an. 

Somit endet die aktive Forschungsphase des Kollegs unter Umständen, die - wenngleich auch in höchst leidvollem Maße - die weltweite Verflechtungen, aber gerade auch die Dynamiken zwischen Asien und Europa widerspiegeln.