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Deutschlands veränderte Sakrallandschaft: Religiöse Architekturen im Wandel – Ein Beitrag im Kulturmagazin FAZIT vom Deutschlandfunk

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Picture: Jon Tyson / Unsplash

Die Gesellschaft wird durch die wachsende Globalisierung immer vielfältiger. Durch die wachsende religiöse Pluralität in Deutschland ändert sich auch die sakrale Landschaft in den Städten. Zu den vielen Kirchen, die den Stadtraum dominieren, gesellen sich seit Jahren vermehrt Gebets- und Gotteshäuser anderer Religion hinzu. Während Kirchenräume immer häufiger umgenutzt und abgebrochen werden, erkämpfen sich Moscheegemeinden, Synagogengemeinden und kleinere christliche Denominationen Räume in der Stadt. Dadurch wird der Stadtraum selbst architektonisch verändert, ändern sich im Laufe der Zeit doch auch die Baustile sakraler und profaner Gebäude. Im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Sakralität im Wandel: Religiöse Bauten des 21. Jahrhunderts in Deutschland“, das von 2018 bis 2021 in Kooperation mit der TU Dortmund durchgeführt wurde, wurden die Transformationsprozesse der Sakrallandschaft in Deutschland in Hinblick auf religiöse Gebäude des Christentums, Judentums und des Islam untersucht und dokumentiert.

Im Interview mit dem Kulturmagazin FAZIT vom Deutschlandfunk (https://www.deutschlandfunkkultur.de/fazit-102.html) am 26.12.2022 um 23:05 Uhr erzählt Dunja Sharbat Dar, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt forschte, was sakraler Wandel bedeutet und wie dieser mit der Gesellschaft korrespondiert (Link zum Live-Stream: https://www.deutschlandfunk.de/livestream-100.html).
Porträtfoto von Dunja Sharbat DarDer Beitrag ist nach dem 26.12. online auch hier verfügbar: https://www.deutschlandfunkkultur.de/fazit-102.html.

Im Dezember erschien der Sammelband aus dem Projekt im JOVIS Verlag (https://jovis.de/en/books/preview/sakralitaet-im-wandel.html), der kostenlos im Open Access verfügbar ist.