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CERES-Team organisiert 1. Digital Humanities Day an der RUB

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Welche computergestützten Verfahren eignen sich für Forschungsarbeiten in den Geistes- und Kulturwissenschaften? Wie läßt sich die Datennachnutzung in der qualitativen Sozialforschung am besten umsetzen? Wie lassen sich theoretische Debatten in den einzelnen Fächern mit der elektronischen Datenaufbereitung und -analyse sinnvoll zusammenbrignen? Welche Möglichkeiten elektronische Publikationsverfahren (z. B. Online-Journals) gegenüber klassischen Formen? - Diese und andere Fragen werden heute von rund 30 Fachleuten aus den geisteswissenschaftlichen Fächern auf dem ersten universitätsweiten Digital Humanities Day der Ruhr-Universität Bochum diskutiert. Organisiert wurde diese Veranstaltung von Dr. Frederik Elwert und Julia Reiker vom Digital-Humanities-Team des Centrums für Religionswissenschaftliche Studien (CERES).

Dabei haben sich die beiden Organisatoren zum Ziel gesetzt, nicht nur den fruchtbaren Austausch, sondern auch die Vernetzung zwischen den Forscher/innen der einzelnen Digital Humanities Projekten an der Ruhr-Universität Bochum zu initieren. Deshalb stehen im Mittelpunkt des ersten Digital Humanities Day kurze Einführungen in die laufende Projekte. Sie sollen einen breiten Einblick in laufenden Forschungen und den bereits erprobten Einsatz digitaler Technologien in der Lehre bieten. "Wir wollen uns austauschen, aber auch sehen, ob wir in Zukunft über die Fächergrenzen hinweg gemeinsame Forschungsinitiativen starten können", so Frederik Elwert, Digital-Humanities-Koordinator des CERES. Nicht zuletzt deshalb hoffen die Organisatoren, dass es nicht bei einem einmaligen Auftakttreffen bleibt. Zukünftige Veranstaltungen könnten sich z. B. stärker den Methoden der digitalen Datenanalyse oder aber dem Thema E-Learning widmen. Oft werden ähnliche Möglichkeiten der Datenaufbereitung und -analyse in verschiedenen geisteswissenschatlichen Fächern angewendet. Hier gilt es Synergieeffekte ausfindig zu machen und nicht mehr parallel Doppelstrukturen aufzubauen.

Natürlich wird der erste Digital Humanties Day auch digital begleitet: Unter #DHDayRUB twittern die Teilnehmden den aktuellen Stand der Diskussionen.