Netzwerke missionarischen Sammelns

Zur Provenienz der Sammlungen der Afrikamissionare – Weiße Väter e.V.

Ziel dieses Projektes ist die Rekonstruktion der Netzwerke, die im Zusammenhang mit der Sammeltätigkeit von Missionar*innen im kolonialen Kontext relevant sind. Dies geschieht exemplarisch am Beispiel der katholischen Missionsgesellschaft der Afrikamissionare (umgangssprachlich „Weiße Väter“), die seit 1878 im subsaharischen Afrika tätig ist. Das Projekt rekonstruiert als Beitrag zur Grundlagen- und Kontextforschung am Beispiel der Afrikamissionare die Komplexität und die Vielschichtigkeit der für die missionarische Sammeltätigkeit relevanten Netzwerke und untersucht ihre Reichweite in den Herkunftsgesellschaften und in der kolonialen Gesellschaft Deutschlands. Es zeigt Konsequenzen für die Provenienzforschung auf, v. a. im Hinblick auf die Vielzahl der beteiligten Akteur*innen und die Multilateralität missionarischen Sammelns im kolonialen Kontext.

"Die Sammeltätigkeiten von Missionaren war stets in komplexe Netzwerke eingebettet, die bis heute kaum verstanden und rekonstruiert werden. Dieses Projekt versteht sich als Grundlagen- und Kontextforschung, die den Diskurs um Provenienzforschung v. a. im subsaharischen Afrika bereichern soll." Martin Radermacher, Projektleitung

Förderzeitraum:

01.07.2026 bis 30.06.2028

Gefödert von: 

Zukünftig beteiligte Personen

Foto von Dr. Martin Radermacher

Dr. Martin Radermacher

Projektleitung

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44801  Bochum
Büro GB 3/137
+49 234 32-24697
martin.radermacher@rub.de
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Belinda-Maria Peters

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

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44801  Bochum
Büro GB 3/154
(+49) 0234-32-24696
belinda-maria.peters@rub.de