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Interreligiöse Aktivitäten und städtische Governance im Ruhrgebiet

Das Projekt beschäftigt sich mit Religionskontakten und interreligiösen Aktivitäten im Ruhrgebiet. Nachdem die religiöse Vielfalt im Ruhrgebiet ausführlich vermessen und beschrieben worden ist, gehen wir hier der Frage nach, wie sich die Beziehungen zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Religionsgemeinschaften gestalten und welche Rolle Akteure der städtischen Planung und Politik dabei spielen.

Ziel des Projektes ist, Religionskontakte und interreligiöse Aktivitäten aus zwei Perspektiven zu untersuchen:

  1. Nach einer ersten Bestandsaufnahme geht es zunächst darum, die Kommunikationsmodelle und Verständigungsformen in unterschiedlichen interreligiösen Angeboten und Initiativen, wie z.B. Friedensgebeten und Tagen der offenen Tür, zu identifizieren und typologisieren.
  2. Darüber hinaus beschäftigen sich die Analysen mit der Governance städtischer Vielfalt durch stadtplanerische Akteure.

Auf Grundlage von komparativen Fallanalysen in zwei Städten des Ruhrgebiets, die sich nach dem Grad religiöser Vielfalt und ihrem integrationspolitischen Engagement systematisch unterscheiden, sollen Mechanismen und Relationen zwischen sozialräumlichen Gelegenheitsstrukturen und interreligiösen Aktivitäten erschlossen und Ansatzpunkte für konkrete politische Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden.

Förderzeitraum

2012 - 2013

Gefördert durch

Projektleiter