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Sprachförderung²

 

Der CERES-Bereich Wissenstransfer ist an zwei Projekten zur Sprachförderung beteiligt. Dabei steuert das CERES in beiden Projekten sowohl die wissenschaftlichen Expertise zu den Themen Interkulturalität und Religionssensibilität als auch die praktischen Erfahrungen im Angebot von Fortbildungen in verschiedenen Bildungsbereichen bei. Der interdisziplinäre Verbund aus Sprachbildung und Mehrsprachigkeit sowie der kultur- und sozialwissenschaftlich orientierten Religionswissenschaft ermöglicht es zudem, mittel- und langfristig die möglichen sozial wie kulturell geprägten Zusammenhänge von Spracherwerb zu erforschen.

 

Laufende Projekte:

Szenarioorientiertes Lernen in der Lehrkräftebildung

Gefördert vom Stifterverband (Laufzeit 2020–2021)

In diesem Entwicklungsprojekt sollen didaktisch aufbereitete Videovignetten einem breiten Publikum auf einer Open-Source-Plattform zur Verfügung gestellt werden. Die Videovignetten zeigen beispielhafte Szenarien, in denen Lehrkräfte mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt umgehen. Flankiert werden die Vignetten durch weiterführende Materialien und eine anwendungsorientierte Handreichung. Dabei stehen inhaltlich interreligiöse, transkulturelle und sprachbezogene Themen, die für den Schulalltag relevant sind, im Fordergrund. Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Fächer müssen sich mit diesen Themen auseinandersetzen, da sie im Schulalltag präsent sind. Die entwickelten Materialien werden in einem zweiten Schritt in einem Lehr-Lern-Kurs von Studierenden getestet, in Bezug auf die Anwendung weiterentwickelt und thematisch auf andere Bereiche ausgeweitet.

An der Ruhr-Universität Bochum sind folgende Einrichtungen an dem Projekt beteiligt: Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES), Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit (Prof. Dr. Lena Heine).

Von der Sprachförderung zur Integration zugewanderter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener. Berufsbegleitender Studiengang der Universitätsallianz Ruhr

Gefördert von der Stiftung Mercator, gemeinsames Projekt der Universitätsallianz Ruhr (Laufzeit 2017–2021)

Das an Ruhr-Universität Bochum angesiedelte Teilprojekt befasst sich mit der evidenzbasierten Entwicklung von Studienmodulen, die – einem interdisziplinären Ansatz folgend – gleichermaßen interkulturelle und psychosoziale Aspekte des Unterrichtens mit Neu-Zugewanderten ins Zentrum stellen. Hierbei spielen sowohl Ansätze aus der  Sprachlehrforschung bzw. aus den Bereichen DaZ/Daf als auch interkulturelle bzw. religionswissenschaftliche Aspekte eine Rolle.

An der Ruhr-Universität Bochum sind folgende Einrichtungen an dem Projekt beteiligt: Professional School of Education, Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES), Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit (Prof. Dr. Lena Heine). Mehr Informationen hier

Abgeschlossene Projekte:

Sprachförderung und Transkulturelle Sensibilität in der Lehrerbildung

Gefördert vom Stifterverband, gemeinsames Projekt mit der Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum (Laufzeit 2017–2019).

Im Rahmen des Projektes möchten wir ein innovatives Modul für Studierende mit der Perspektive Lehramt entwickeln, das auf eine Tätigkeit im Bereich Sprachförderung praxisorientiert vorbereitet. Durch die gezielte Vorbereitung der Studierenden auf die interkulturell sensible Arbeit mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen im Kontext von Sprachförderung wird ein inhaltlich neues Angebot für Lehramtsstudierende an der RUB geschaffen.

Hier zur Projektseite.

Mehr allgemeine Informationen zum Programm des Stifterverbandes hier.

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