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Beschrieben, gebaut, inszeniert: Der Übergang zur Transzendenz zwischen westlichem Christentum und der „Weisheit des Ostens“

Workshop


CERES-Palais, Raum "Ruhrpott" (4.13)

Workshop in englischer Sprache.

Die Architektur der christlichen Kirche wurde traditionell als jener Ort verstanden, der die Schwelle zwischen Immanenz und Transzendenz markiert, wobei die Liturgie als Türhüter des eigentlichen Überganges fungierte. Heute gewinnt man den Eindruck, dass das Bewusstsein für die Rolle der Liturgie in großen Teilen der Bevölkerung schwindet, denn es sind zunehmend die Bauten selbst, die als Vermittler gedeutet werden. Dies deutet auf einen Wandel im Verständnis der Wechselbeziehung von gebautem Raum und religiöser Praxis hin.

Der Workshop bemüht sich um grundlegende Einsichten um die Rolle der Architektur als Vermittlerin von Transzendenzerfahrung Asien und Europa, indem ihr andere Medien der Schwellenüberschreitung gegenüber gestellt werden. WissenschaftlerInnen verschiedener Fachrichtungen bringen ihre spezifischen Perspektiven ein und diskutieren über die den Wechsel zwischen Immanenz und Transzendenz in Text, Praktik, Performanz und Artefakt.

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