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Abschlussworkshop des Projektes "Sakralität im Wandel. Religiöse Bauten im Stadtraum des 21. Jahrhunderts in Deutschland"

Workshop


Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, 44135 Dortmund

Die Transformation des Religiösen durch Migration und Pluralisierung beeinflusst die Rolle von Sakralbauten im urbanen Raum. So sind eine Vielzahl von Kirchenbauten von Schließung, Umnutzung oder Abriss betroffen. Zugleich lässt sich seit ca. 30 Jahren ein deutlicher Zuwachs an architektonisch signifikanten Moscheebauten und eine Neubelebung im Synagogenbau verzeichnen. Für die drei genannten Religionsgemeinschaften gilt zudem, dass der Bau von religiösen Versammlungsorten von gestalterischen Neuerungen begleitet ist, die sich potenziellen Besuchern vielfach nicht auf den ersten Blick erschließen. Zugleich stellt sich die Frage, welchen Stellenwert zeitgenössische Sakralarchitekturen im Stadtbild haben: Welche Bedeutungen vermitteln Sakralarchitekturen, wie positionieren sie sich im Stadtraum und wie strukturieren sie diesen?

In Kooperation zwischen Religionswissenschaft und Architekturgeschich-te untersuchte dieses Projekt religionsvergleichend den Wandel der formgebenden und symbolischen Gestalt anhand zeitgenössischer Sakralbauten in Deutschland. Dazu wurden christliche, muslimische und jüdische Sakralbauten, d. h. Neubauten, Umnutzungen und Abrisse seit 1990 in Deutschland, in einer Datenbank erfasst und beschrieben. Zugleich wurden ausgewählte Bauten hinsichtlich ihrer Bedeutung und Positionierung im Stadtraum im Detail untersucht.

Der Abschlussworkshop wird die Ergebnisse des Projekts vor Fachkolleg/innen präsentieren und diskutieren. Außerdem werden eingeladene Expert:innen mit ihrer jeweiligen Expertise das Forschungsthema erweitern und die SaWa-Ergebnisse kommentieren. So sollen sich, über die Arbeit des Projektes und der mitdiskutierenden Kolleg:innen hinaus, Antworten formulieren und Anschlussfragen für weitere Forschungen abzeichnen.

Beteiligte Personen