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SUMMARY:Metaphern an den Grenzen der Sprache: Mystik und das Sagen des Uns
 agbaren
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DESCRIPTION:Gastvortrag von Sebastian Cöllen (Uppsala University)Ist das 
 Unsagbare überhaupt in Worte zu fassen? Wie lässt sich die Begegnung mit
  dem Absoluten jenseits der Sprache sprachlich vermitteln? In meiner Forsc
 hung untersuche ich\, wie die Metaphorik der Mystikerin Mechthild von Magd
 eburg (ca. 1207–ca. 1282) als Werkzeug dient\, um die unio mystica\, die
  transzendente Erfahrung der Einheit mit Gott\, auszudrücken und damit ei
 nen Weg eröffnet\, das Unsagbare in sprachliche Gestalt zu überführen. 
 In Mechthilds Werk Das fließende Licht der Gottheit nehmen Metaphern eine
  herausragende Stellung ein. Um ihre Funktion angemessen zu erfassen\, mus
 s man sie als Mittel eines mystischen Erfahrungsprozesses bestimmen. Nur s
 o wird man der Intention eines Werkes gerecht\, das nicht als private Aufz
 eichnungen\, sondern als Material für die Meditation konzipiert ist. Dami
 t steht ein vertieftes Verständnis eines sprachlich\, theologisch und his
 torisch bedeutsamen Werkes auf dem Spiel – ebenso wie ein besseres Verst
 ändnis der Funktion von Metaphern an den äußersten Grenzbereichen der S
 prache.
LOCATION:GB 5/150–152 „Ruhrpott“
URL:https://ceres.rub.de/de/events/metaphor-talk-01-02-2027/
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