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SUMMARY:Eigene Feste und Fremde Gäste: Zur Inklusion von Außenstehenden 
 in Aktivitäten von kultischen Gemeinschaften
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DESCRIPTION:Flyer\nProgramm\nIn der griechischen und römischen Antike ist
  jede politische Gemeinschaft Siedlungs-\, Rechts- und auch Kultgemeinscha
 ft gewesen\, so auch die griechisch-hellenistische polis. Daher erhielten 
 Nichtbürger nur ausnahmesweise Anteil an kultischen Festen\, vornehmlich 
 solche ‚Fremden’\, die in der betreffenden Gemeinde ansässig waren\; 
 Umfang und Art der Beteiligung konnten dabei sehr unterschiedlich sein. B
 ürger hingegen\, die sich von den sakralen Ritualen distanzierten\, gefä
 hrdeten gleichsam das Wohlwollen der Götter für den gesamten Personenver
 band.Vor diesem Hintergrund taten sich Juden und Christen schwer\, das Opf
 er für die von der Polis verehrten Gottheiten\, z.B. einem Herrscher\, zu
  vollziehen. Aber sowohl die jüdischen als auch die christlichen Kultgeme
 inschaften öffneten ihre Kreise für potenziell neue Mitglieder\; gerade 
 die frühchristlichen Gemeinden wären ohne solche ‚Gastfreundschaft’ 
 kaum erfolgreich gewesen.Unser Workshop unternimmt einen Vergleich zwische
 n heidnischer\, jüdischer und christlicher Freizügigkeit gegenüber Nich
 tmitgliedern ihrer Kultgemeinschaften\, die zu den Festen zugelassen werde
 n. Zu fragen ist dabei\, was die Gastfreundschaft motivierte – beispiels
 weise die Vorstellung von der prinzipiellen Universalität der verehrten G
 ottheit – und welche Wirkungen auf die Eingeladenen zu verzeichnen waren
 .
URL:https://ceres.rub.de/de/events/FesteGaeste_1920012012_de/
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