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Religion - Kontakt - Tradition

religionskontakt_balkengrafik.png Der „Ferne Orient“, der „Nahe Osten“, das „christliche Abendland“ – geographische Regionen werden oft mit kulturell und nicht zuletzt religiös einheitlichen Blöcken und Traditionen identifiziert. Doch nicht nur in Zeiten der Globalisierung, sondern auch in den Jahrtausenden zuvor bestanden bereits rege Kontakte zwischen weit entfernten und kulturell diversen Regionen und damit auch zwischen Religionen.

Mit solchen Begegnungen und den daraus entstehenden wechselseitigen Einflüssen befasst sich der Schwerpunkt Religion - Kontakt - Tradition. Seinem Forschungsprogramm liegt die Annahme zugrunde, dass die sogenannten religiösen Traditionen der Weltreligionen wie etwa Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Daoismus und Konfuzianismus keine monolithischen Blöcke darstellen, sondern sich im steten Austausch miteinander konstituiert haben und noch heute weiterentwickeln.

Ziel dieses Forschungschwerpunktes ist die Erarbeitung einer Typologie von Religionskontakten und einer übergreifenden Theorie des Religionstransfers im Spektrum von Identifikation und Abgrenzung gerade in Bezug auf die „Traditionsbildung“. Zu diesem Zweck werden geeignete Vergleichsthemen wie etwa „Reinheit“, „Geheimnis“, „Religion und die Sinne“, die „Unterscheidung von Transzendenz und Immanenz“ sowie „Stabilität und Dynamik“ identifiziert. Ein wichtiges Instrument der Ergebnissicherung wird die Online-Publikation Entangled Religions (ER) sein.


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