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Euro-asiatische Religionsgeschichte

eurasische_religionsgeschichte_balkenlogo.png   Alle Religionen, die heute gemeinhin als Weltreligionen bezeichnet werden, haben ihren Ursprung in dem Gebiet zwischen Mittelmeer und Pazifik. Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam sind in Asien entstanden. Dasselbe gilt für die Hindu-Religionen, den Konfuzianismus und die weniger bekannten Traditionen des Jainismus, Sikhismus und Zoroastrismus. Entscheidenden Einfluss auf die asiatische und europäische Religionsgeschichte hatten zudem einige Religionen, die heute kaum mehr verbreitet oder gänzlich verschwunden sind – etwa die religiösen Vorstellungen des Römischen Reiches, die babylonische Religion oder der Manichäismus.

Deshalb ist der materiale und geografische Schwerpunkt der Forschungen am CERES dem euro-asiatische Raum gewidmet. Dazu zählen die europäische sowie die west-, süd-, zentral- und ostasiatische Religionsgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart.

Eine der zentralen Thesen der entsprechenden Forschungen besteht darin, dass sich zunächst regionale religiöse Felder herausgebildet haben, die sich dann im Zuge von religionsgeschichtlichen Entwicklungen zu größeren Einheiten entwickeln. Heute besteht der Tendenz nach ein weltumspannendes religiöses Feld mit globalen Vernetzungen innerhalb und zwischen den verschiedenen Religionen.


Laufende Projekte

Digitalisierung Gandharischer Artefakte

Das Forschungsprojekt DiGA (Digitalisierung Gandharischer Artefakte) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Konzeptualisierung der Digitalisierung eines Korpus buddhistischer Artefakte ...


Abgeschlossene Projekte

Arbeitswelt und Religion

Japanische Firmen galten lange als innovative Vorbilder für ihre westlichen Pendants: Hohe Produktivität, geringe Fehlzeiten und exzellente Qualität waren entscheidende ...


Koordination