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Religionsbuntes Ruhrgebiet: CERES bietet erstes Schülerlabor an

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Was hat eine Kokosnuss mit Religion zu tun? Welche Feste feiern thailändische Buddhisten? Und wo wird gerade eine neue Moschee im Ruhrgebiet gebaut?

Heute hatten 19 Schülerinnen und Schüler im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum erstmals die Möglichkeit in der Rolle von Wissenschaftler/innen die religiöse Vielfalt in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu erforschen. Im Rahmen des Europatags des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums aus Gelsenkirchen erkundeten die Sieben- und Achtklässler die bunte religiöse Mischung des Ruhrgebiets. Dabei wurden sie von ihrer Lehrerin, Frau Köllmann, tatkräftig unterstützt. 

Der Kurs "Götter, Feste Rituale. Eine Reise durch die Religionen des Ruhrgebietes" wurde von der Religionswissenschaftlerin Judith Stander vom Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) konzipiert. Zusammen mit ihrer Assistentin Kristina Göthling führte sie durch den heutigen Kurs.

Ob Judentum oder Hinduismus, Islam oder Christentum: Die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf eine simulierte Feldforschung und erkunden z. B. einen Hindu-Tempel in Hamm, einen thailändisch-buddhistischen Tempel in Dortmund, eine Moschee in Duisburg oder eine Kirche der Pfingstbewegung in Mülheim. Dabei werden eigenständig Informationen gesammelt und Materialien und Objekte untersucht, um Profile der jeweiligen Orte und religiösen Gemeinschaften zu erstellen und die religiöse Vielfalt des Ruhrgebiets sichtbar zu machen.

Der Kurs richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe und eignet sich für die Schulfächer Philosophie und Religion.